In den letzten Tagen habe ich bei Indiginox unsere erste Facebook-Applikation programmiert. Heute war der Tag der Veröffentlichung auf Facebook und damit haben wir den Lebenstraum meines Chefs erfüllt
Diese Applikation nutzt die Weisheit der Masse, um verlorene Dinge wieder zu finden. Wie das?
Ein User der etwas wiedergefunden hat, geht auf http://apps.facebook.com/wheredidileaveit und speichert den Fundort ab. Sucht ein anderer Benutzer z.B. nach seinem Mobiltelefon, so erhält er als Ergebnis die Orte an denen andere ihr Mobiltelefon wiedergefunden haben. Diese Fundorte werden in einer Tag-Cloud dargestellt, wobei die häufigsten Orte größer dargestellt werden. Dadurch erhält der Suchende wertvolle Tipps, an welchen Stellen er noch suchen könnte.
Um so mehr Personen diese Applikation nutzen, um so genauer werden die Suchergebnisse, da natürlich repräsentativere Aussagen zum möglichen Fundort eines Objekts gemacht werden können.
Die Anwendung wurde mit RubyOnRails entwickelt und daraufhin in Facebook eingebaut. Dabei kam das Rails-Plugin rfacebook zum Einsatz, dass eine einfache Einbindung von Rails-Projekten in Facebook ermöglicht. Ausserdem werden neue Einträge zu Fundorten im Facebook Mini-Feed des Users und per Twitter-Feed (Username: wheredidileave) ausgegeben. Diese Anwendung ist ein Beispiel für die Integration verschiedenster aktueller Web2.0-Anwendungen und deren Möglichkeiten.
Die Anwendung wurde heute freigegeben und ist nun für jeden Facebook-User zugänglich.
9. April 2008 um 7:36 am
Heute wurde unser Eintrag im Applikationsverzeichnis von Facebook bestätigt. Nach einem Tag online haben wir schon 11 User!
10. April 2008 um 12:38 pm
Haben gestern die Marke von 16 Usern erreicht.